Tätigkeitsbericht – Frühling 2026

Tätigkeitsbericht – Frühling 2026

Dieser Frühling war gespickt mit bildenden, praktischen und gemeinschaftsorientierten Aktivitäten, in welchen die Schüler, Lehrer, Freiwilligen und lokalen Partner weiterhin wertvolle Projekte entwickelt haben im Zusammenhang mit Umweltbildung, Kreislaufwirtschaft und einer aktiven Beteiligung der Gemeinschaft. Die Aktivitäten vereinten experimentelles Lernen mit Umweltverantwortung. Sie stärkten die Ergebnisse der vorherigen Jahre.

Während dieser Zeit haben wir weiterhin das Projekt “Umweltbildung und nachhaltige Schulen” betreut, welches letztes Jahr ins Leben gerufen wurde. Des Weiteren haben wir auch weiterhin unsere Unterstützung geleistet in Bezug auf dessen Umsetzung an der “Petru Maior” Schule in Reghin. Das Projekt läuft weiter, und das Engagement von Lehrkräften und Schülern verdeutlicht die Kontinuität und die tatsächliche Wirkung der Umweltbildung im Schulalltag.Eine der Hauptaktivitäten im Frühling warn die Weiterführung der Arbeit im Schulhof während der “Grünen Woche”. Die teilnehmenden Schüler kehrten zu den Hochbeeten zurück, die in den vorherigen Jahren angelegt wurden und inspizierten enthusiastisch das Wiederaufblühen der mehrjährigen Pflanzen. Des Weiteren pflanzten sie auch neue Kulturen. Zwiebeln, Knoblauch, schmackhafte Kräuter und Radieschen wurden angepflanzt, wodurch die Schüler ein besseres Verständnis für den natürlichen Lebenszyklus der Pflanzen bekommen sowie Geduld, Verantwortung und eine direkte Verbindung zur Natur erlangen. Die Freude über die Ergebnisse wurde auch mit den Lehrern geteilt, die bestätigten, dass die Ernte aus dem Schulgarten während des letzten Jahres bei kulinarischen Aktivitäten genutzt wurde. Frische Salate, Radieschenbrötchen und Minztees wurden zu konkreten Beispielen für die Integration vonUmweltbildung in den Alltag der Schüler.

An warmen Tagen wurde der Schulhof zu einem alternativen Bildungsraum, in dem die Schüler der “Petru Maior”- Schule an sensorischen Stunden und interaktiven Aktivitäten im Freien teilnehmen konnten. So wurde der Garten wahrlich zu einem lebenden Klassenzimmer, wo das Lernen durch direkte Erkundung, Beobachtung und Erprobung stattfand.

Ein weiterer wichtiger Moment in diesem Frühjahr waren die Arbeiten im Obstgarten von BATOȘ, wo
Haselnusssträucher, die in den vergangenen Jahren nicht überlebt hatten, neu gepflanzt wurden. Insgesamt
wurden gemeinsam mit Schülern und Lehrern des Gymnasiums „Petru Maior“ etwa 400 Haselnusssträucher gepflanzt.

Die Freiwilligen halfen, indem sie die Löcher gruben , die Setzlinge pflanzten und sie mit Stroh mulchten, um die optimalen Wachstumsbedingungen zu garantieren. Da das Wetter nicht immer optimal war, wurde die geplante Aktivität erfolgreich verlegt und das Event wurde letztendlich zu einer besonderen Erfahrung. Es endete mit einer Zusammenkunft und einem Picknick in der Natur, was sowohl das Teamwork als auch die Zusammenarbeit unter den Teilnehmern stärkte.

Ende April veranstalteten wir auch einen Markt, der sich der Kreislaufwirtschaft in Târgu Mureș widmete, eine Veranstaltung, bei der alte Dinge wieder zum Leben erweckt wurden und ihnen mittels Kreativität und Wiederverwendung ein neuer Wert zugeschrieben wurde. Ziel der Veranstaltung war es, einen reduzierten Konsum zu fördern, Abfall zu reduzieren und das Bewusstsein für die Herkunft der Produkte zu schärfen, die wir täglich nutzen. Außerdem wurden die negativen Auswirkungen vieler Industrieprodukte auf die Umwelt sowie die sozialen Ungleichheiten innerhalb globaler Produktionsketten thematisiert.

 

An der Veranstaltung nahmen mehrere lokale Nichtregierungsorganisationen teil, die sich für kreative
Wiederverwendung einsetzen, insbesondere im Bereich der Upcycling-Textilien. Sie zeigten, wie Abfallstoffe in einzigartige Produkte mit neuem ästhetischem und funktionalem Wert verwandelt werden können. Ein wichtiger Höhepunkt war die Anwesenheit eines Handwerkers einer Nichtregierungsorganisation, die sich auf die Herstellung von Teppichen aus Textilabfällen spezialisiert hat. Er bot den Teilnehmern die Möglichkeit, am kreativen Prozess teilzunehmen und den Wert des kreativen Recyclings besser zu verstehen.

An dem Projekt waren etwa 70 Freiwillige beteiligt; es wurde in Zusammenarbeit mit drei Bildungseinrichtungen aus dem Kreis Mureș durchgeführt: dem Nationalen Kunstgymnasium, der Pädagogischen Hochschule und dem Gymnasium „Petru Maior“. Jede Einrichtung wirkte entweder als Organisator oder als aktiver Teilnehmer an Workshops und pädagogischen Aktivitäten mit. Das Nationale Kunstgymnasium war mit Studierenden der Abteilung für Modedesign vertreten, die einen Kreativ-Workshop organisierten, bei dem abgetragene T-Shirts durch Bemalen, Zuschneiden und künstlerische
Gestaltungsmaßnahmen in neue Kleidungsstücke mit eigener Identität verwandelt wurden.

An der Veranstaltung nahmen mehr als 300 Teilnehmer teil, die die Gelegenheit hatten, an kreativen Recycling-Workshops teilzunehmen, Objekte mit Geschichte zu entdecken und eine Form authentischer sozialer Interaktion zu erleben, die auf direkter Kommunikation ohne den Einsatz digitaler Technologien beruhte. Die Stimmung war ausgelassen und die Veranstaltung erhielt große Unterstützung und positives Feedback von den Teilnehmern. Die Aktivität fand in der Kunstgalerie des Stadium Hub statt – einem Zentrum für Nichtregierungsorganisationen und kreative Projekte. Das Zentrum bot das ideale Umfeld für diese Art der Initiative.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Frühjahr 2026 eine intensive,
abwechslungsreiche und bereichernde Zeit war, in der Umweltbildung, Kreislaufwirtschaft, Kunst und bürgerschaftliches Engagement harmonisch miteinander verschmolzen. Die veranstaltete Aktivität trug erheblich dazu bei, ein stärkeres Umweltbewusstsein unter den Teilnehmern zu entwickeln und ein Bildungsmodell zu stärken, das auf Erfahrung, Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit basiert.

Im Sommer 2026 bereiten wir die Ausschreibung von
Fördermitteln für Aufforstungsprojekte vor, um
die Initiative in Daneș umzusetzen. Dieses Projekt repräsentiert einen wichtigen Schritt in unserem Bestreben, grüne Flächen zu schaffen und Maßnahmen zur Renaturierung umzusetzen. Die Vorbereitungen für
dieses Projekt begannen letztes Jahr, als wir das letzte Jahr mit guten Nachrichten abgeschlossen haben: die Erteilung der ersten für die Pflanzinitiative erforderlichen Umweltgenehmigung. Der Genehmigungsprozess dauerte fast ein Jahr an und war sowohl komplex als auch kräftezehrend, aber der Erfolg bestätigt, dass das Projekt alle Anforderungen erfüllt und nun in die Implementierungsphase übergehen kann.

Um diese Projekte zu unterstützen, benötigen wir stets Spenden und Unterstützung der Gemeinschaft. Wenn du Inhaber / Leiter einer Firma bist oder eine Privatperson, die gerne helfen möchte, dann kannst du uns unter cleanwood.org@gmail.com erreichen und wir informieren dich über die Wege wie du dich involvieren und uns unterstützen kannst.

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